Franz Xaver Wagner

Franz Xaver Wagner, aus Heimbach bei Neuwied stammend, erfand 1890, gemeinsam mit seinem Sohn, das sogenannte „Wagnergetriebe“. Bei Schreibmaschinen, die bis zu diesem Zeitpunkt entwickelt worden waren, war es nicht möglich, das bereits Geschriebene während des Schreibens zu lesen, da der Anschlag der Druckbuchstaben von unten erfolgte. Das „Wagnergetriebe“ setzte bei der mechanischen Schreibmaschine die Buchstaben von oben, wie heute üblich, und ermöglichte ein Lesen und Erkennen von Fehlern während des Schreibens.

Bedingt durch den regionalen Bezug zu Neuwied hat es sich das Landesmuseum Koblenz zur Aufgabe gemacht, eine Sammlung aufzubauen, die sich mit der Entwicklung der Schreibmaschine als technischem Gerät beschäftigt.



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